

Sa 14.2.26
PERFORMANCE ZU GAST | Timeless, Faceless, Spaceless | Zeitlos, Gesichtslos, Raumlos
Sat 14.2.26 | 19 h Doors | 19:30 h Performance
Performance
Entry is Donation-Based | Eintritt auf Kollektenbasis

EN
Sharka Rey's artistic practice sits at the intersection of performance art, interactive somatic experiences and addresses sociopolitical topics. She uses her body, movement, spoken word, experimental voice work. Her pieces are often immersive and participatory. She invites people to feel, reflect, and engage deeply with themselves through the topic she presents.
«My artistic and personal practice has been recently deeply shaped by active involvement in human rights and justice-related initiatives connected to the genocide of Palestinian people. In September/October 2025, I participated in the humanitarian mission Global Sumud Flotilla, alongside more than 400 volunteers on 47 boats, with the aim of delivering humanitarian aid to Gaza via the Mediterranean Sea.
This experience — marked by solidarity, physical / psychological vulnerability, and moral contradiction — has become the starting point for a new performance art project. Through this work, I seek to translate lived experience into an embodied artistic language and to reflect on the contemporary meanings of human rights, justice, empathy, and care.
In a time when acts of extreme violence are globally mediated and consumed from the safety of private spaces, this performance asks: Is empathy in contemporary society sufficient, and what does it demand of us beyond observation?»
This piece is participatory. However, the participation is voluntary. You are free to just watch.
DE
Zeitlos, Gesichtslos, Raumlos
Sharka Reys künstlerische Praxis befindet sich an der Schnittstelle zwischen Performancekunst, interaktiven somatischen Erfahrungen und behandelt gesellschaftspolitische Themen. Sie arbeitet mit ihrem Körper, mit Bewegung, gesprochenem Wort und experimenteller Stimmarbeit. Ihre Arbeiten sind häufig immersiv und partizipativ. Sie lädt Menschen dazu ein, über das von ihr behandelte Thema zu fühlen, zu reflektieren und sich selbst auf einer tiefen Ebene zu begegnen.
«Meine künstlerische und persönliche Praxis wurde in letzter Zeit massgeblich durch meine aktive Beteiligung an menschenrechtlichen und gerechtigkeitsbezogenen Initiativen im Zusammenhang mit dem Genozid am palästinensischen Volk geprägt. Im September/Oktober 2025 nahm ich an der humanitären Mission Global Sumud Flotilla teil, gemeinsam mit mehr als 400 Freiwilligen auf 47 Booten, mit dem Ziel, humanitäre Hilfe über das Mittelmeer nach Gaza zu bringen.
Diese Erfahrung – geprägt von Solidarität, physischer und psychischer Verletzlichkeit sowie moralischen Widersprüchen – bildet den Ausgangspunkt für ein neues Performancekunstprojekt. Mit dieser Arbeit versuche ich, gelebte Erfahrung in eine verkörperte künstlerische Sprache zu übersetzen und die zeitgenössischen Bedeutungen von Menschenrechten, Gerechtigkeit, Empathie und Fürsorge zu reflektieren.
In einer Zeit, in der extreme Gewaltakte weltweit medial vermittelt und aus der Sicherheit privater Räume konsumiert werden, stellt diese Performance die Frage: Reicht Empathie in der heutigen Gesellschaft aus, und was verlangt sie von uns über das blosse Beobachten hinaus?»
Dieses Stück ist partizipativ. Die Teilnahme ist jedoch freiwillig. Sie können auch einfach nur zuschauen.
www.sharkarey.com